Reiseziele Kamtschatkas: Vulkane, Geysire und Naturparks

Im Umkreis um Petropawlowsk können mit Allrad-Fahrzeugen die Vulkane Avatscha (2741 m), Mutnowski (2322 m) und Gorely (1829 m) angesteuert werden. Der Aufstieg auf den Avatscha, sozusagen der „Hausberg“ der Gebietsmetropole, dauert dann von einem Hüttenlager am Fuß aus etwa sechs Stunden. Abwärts geht es über Geröllhalden rutschend etwa doppelt so schnell.

Das nach einem Erdrutsch 2007 teilweise verschüttete „Tal der Geysire“ und die nahe Uzon-Caldera (beide etwa 200 Kilometer nordöstlich von PK) sowie der Kurilskoje-See (etwa 200 Kilometer südwestlich von PK) gelten als die größten Naturwunder der Halbinsel.

Besonders eindrucksvolle Vulkan-Aktivität gibt es im Gebiet zwischen dem riesigen Kljutschewski-Vulkan (mit 4688 Meter der höchste Vulkan Kamtschatkas) und seinem Nachbarn, dem Tolbatschik. Hier sind in den 1970er Jahren gleich vier neue Krater gewachsen.

Jede Menge Bären wie Beeren, lachsreiche Flüsse und eine besonders eindrucksvolle Landschaft gibt es in der „Schweiz Kamtschatkas“, dem Bystrinski-Nationalpark, zu bestaunen. Er kann vom Dorf Esso (genau in der Mitte der Halbinsel gelegen) aus erkundet werden.

Beeindruckend ist die steile und von fjordartigen Buchten durchzogene Pazifik-Küste südlich von Petropawlowsk. Hier gibt es viele Vogelkolonien und Liegeplätze von Robben, Seeottern und Seelöwen. Wer Glück hat, sieht hier Wale ziehen und den Stellerschen Seeadler kreisen.

(Lothar Deeg/.rufo)

Kategorie: Nützliches und Aktuelles, Aktualisiert am 14. September 2009 von Redaktion | Anmelden